Bündnis 90/Die Grünen
Maren Seifert als Landtagskandidatin nominiert

Die Offenburgerin Maren Seifert wurde als Landtagskandidatin nominiert. | Foto: Bernd Münnich
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Offenburg (st) Bei der Nominierungsveranstaltung der Grünen für den Landtagswahlkreis Offenburg wurde Maren Seifert unter drei Bewerbern mit großer Mehrheit zur Landtagskandidatin für die Wahl am 8. März 2026 nominiert.

"Ich danke meinen Unterstützern und Unterstützerinnen sehr herzlich für die Wahl!" freut sich Maren Seifert laut einer Pressemitteilung über das klare Ergebnis im ersten Wahlgang. "Zusammen mit Ersatzkandidat Domenic Preukschas und den Grünen des Wahlkreises werde ich nun voller Elan dafür kämpfen, dass der Wahlkreis Offenburg auch in der nächsten Legislaturperiode mit starker grüner Stimme im Landtag vertreten ist."

Klima- und Umweltschutz

In ihrer Rede erklärte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Offenburger Gemeinderat und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Ortenauer Kreistag, dass sie die erfolgreiche Arbeit von Thomas Marwein mit besonderem Fokus auf den Klima- und Umweltschutz fortsetzen wolle. Seifert, die mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Offenburger Ortsteil Bühl lebt, sieht in diesem alles bestimmenden Zukunftsthema eine besondere Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Generationen.

"Ein weiteres Herzensanliegen ist mir die Innen- und Rechtspolitik. Angesichts der sich verschärfenden Gefahren für unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat und die innere Sicherheit möchte ich meine Fachkenntnisse als Juristin in Stuttgart einbringen." Als drittes Kernthema nannte Seifert die Gesundheitspolitik: "Ich bin schon 2019 Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Kliniken beziehungsweise seit dem Rechtsformwechsel Verwaltungsrätin des Ortenauklinikums. Daher weiß ich um die Herausforderungen, vor denen die Krankenhäuser heute stehen und möchte mich nun auf Landesebene weiter für eine gute stationäre, aber auch ambulante medizinisches Versorgung einsetzen - in der Stadt und im ländlichen Raum!"

Mit ihren zahlreichen Auslandserfahrungen wie unter anderem einem einjährigen Studium europäischen Rechts in Lyon, einer Referendarstation an der Deutschen Botschaft in Paris und ihren früheren Erfahrungen in der grenzüberschreitenden Arbeit als ehemalige Amtsleiterin der Kreispolizeibehörde und Zentralen Bußgeldstelle sei sie ferner auch für eine Tätigkeit im Ausschuss für Europa und Internationales im Landtag geeignet.

Ländlicher Raum

Neben Seifert wurde der Schutterwälder Gemeinderat und Kreisvorsitzende Domenic Preukschas als Ersatzkandidat gewählt. Der 39-Jährige machte deutlich, dass er sich insbesondere für die Perspektiven der kleineren Städte und Gemeinden starkmachen wolle: „Der ländliche Raum ist meine politische Heimat. Ich kenne die Herausforderungen kleiner Kommunen aus eigener Erfahrung – und gerade dort braucht es einen verlässlichen Einsatz für gute Anbindungen, bezahlbaren Wohnraum und starke öffentliche Strukturen. Der Ausbau des ÖPNV darf nicht an Stadtgrenzen enden, sondern muss den ganzen Wahlkreis im Blick haben.“